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Sicherheitstipps Kreditkarten

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen von Karteninhaberinnen und -inhabern, die Opfer von Betrugsversuchen mit Kreditkarten wurden. Einige wichtige Hinweise wie sie sich vor Kartenmissbrauch schützen können.

Swisscard Sicherheitstipps

Grundsätzlich gilt: Seien Sie vorsichtig und gehen Sie mit Ihren Kartendaten und Informationen sorgfältig um.

Tipps wie Sie sich am besten vor Phishing schützen:

  • Keine Bank und kein Finanzinstitut wird Sie auffordern, auf einen Link in einer E-Mail oder SMS zu klicken und Daten, Konten oder Kreditkarten zu verifizieren. Geben Sie immer die Internetadresse (URL) direkt in die Adresszeile des Browsers ein, statt auf Links zu klicken.
  • Misstrauen Sie E-Mails und SMS, die sie unaufgefordert- oder von unbekannten Absendern erhalten. Besonders vertrauenswürdige Firmennamen werden gerne als gefälschte Absender-Adressen missbraucht und fordern Sie zur dringlichen Handlung auf oder drohen Konsequenzen an. Wenn Sie glauben, den Absender zu kennen, fragen Sie ihn über einen anderen Kanal an, ob die Nachricht von ihm sei, ohne auf einen Link oder Anhang zu klicken.
  • Überprüfen Sie die Rechtschreibung. Phishing-Mails und -SMS werden häufig durch Programme übersetzt und sind voller Fehler. Oft ist die Anrede unpersönlich.
  • Erlauben Sie niemandem, Ihren Computer aus der Ferne zu warten. Betrüger versuchen unter bekannten Firmennamen wie z.B. Apple oder Microsoft angeblich einen Virus zu bekämpfen und mit Fernwartungsprogrammen wie Anydesk Ihre Daten und Informationen zu stehlen.
  • Melden Sie sich umgehend bei unserem Kundendienst, falls Sie eine SMS mit Code (mTAN) erhalten und sich nicht erklären können, warum.

Wichtige Hinweise wie Sie sich vor online Betrug schützen:

  • Seriöse Onlineshops oder Websites übertragen alle Daten nur verschlüsselt. Achten Sie auf das Schloss-Symbol in der Adresszeile Ihres Internetbrowsers.  
  • Wenn Sie online mit Kreditkarte bezahlen, brauchen Sie Ihre Kreditkartennummer, aber niemals die Nummer Ihres Kreditkartenkontos. Die Kreditkartenkontonummer brauchen Sie nur, wenn Sie sich für 3-D Secure registrieren oder Ihre Kreditkarte in einem Digital Wallet (beispielsweise für Apple Pay oder Samsung Pay) hinterlegen.
  • Vorsicht bei Bankverbindungen im Ausland. Fragen Sie den Shop-Betreiber, ob er keine Bankverbindung in der Schweiz hat oder eine andere Zahlungsmöglichkeit anbietet.
  • Googeln Sie jeden Onlineshop, bevor Sie dort zum ersten Mal einkaufen. Schauen Sie sich nicht nur die ersten drei Suchergebnisse an, scrollen Sie nach unten und suchen Sie Kommentare oder Bewertungen.
  • Nehmen Sie an keinen Wettbewerben teil, wenn Sie Kreditkarten- oder Bankdaten offen legen müssen.
  • Geben Sie Ihre Kreditkarten- oder Bankdaten auch dann nicht preis, wenn der Veranstalter behauptet, Sie hätten gewonnen und müssten die Versandgebühren, die Zollgebühren oder die Versicherungsprämien für Ihren Wettbewerbsgewinn übernehmen.
  • Besondere Vorsicht ist angebracht bei Werbung mit Prominenten wie Roger Federer oder DJ Bobo, die Investments mit schnellen Gewinnen anpreisen, zum Beispiel auf Facebook. Dahinter stecken meistens nicht regulierte Devisenplattformen, die Sie ausnehmen wollen.
  • In der Schweiz herrscht Impressumspflicht für kommerzielle Internetauftritte. Trauen Sie keiner Website ohne Impressum. Konsultieren Sie die Warnliste der Finanzmarktaufsicht FINMA oder die Melde- und Analysestelle Informationssicherung, wenn Sie unsicher sind.

Aktuelle Informationen zu Online-Betrugsversuchen finden Sie auf der Website der Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI des Bundes. Angriffe melden Sie am besten umgehend der Polizei.